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NIGHTS OF VIOLENCE
REVIEW: METAL OBSERVER
http://www.metal-observer.com

Wieder
neues Kraftfutter von meinen Italo-Faves FROZEN TEARS.
Alles ist stilistisch so geblieben, wie es sich der
Fan von klassischem Metal erhofft. Die gefrorenen Tränen
machen keinen Hehl daraus, dass sie ewig in den Achtzigern
feststecken. Wie auch zuvor gibt es eine wohlklingende
Mixtur aus JUDAS PRIEST, SAINT oder ACCEPT.
Der Gesang ist sehr obskur und es wird nicht an hohen
Screams gespart. Was die Einen lieben, wird den Anderen
auf den Sack gehen. Ich mag ja polarisierende Sänger
und mir geht der gute Taiti Alessio verdammt gut rein.
Obwohl seine Englische Aussprache recht grausam ist.
Anyway, trotzdem versohlen uns die Herren aus dem Mafiosiland
ordentlich den Hintern mit fett produzierten Hymnen
of Steel. Der Opener „Instability” könnte
direkt aus der “Stained Class”/”Killing
Machine”-Phase der JUDAS PRIESTER stammen. Trotzdem
ist der Vorwurf des PRIEST-Clones nicht angebracht.
Zu eigenständig klingt der Rest. Es gibt nach wie
vor herrlicvhe Twinleads ala Murray/Smith oder Tipton/Downing
und moderne Töne sind für FROZEN TEARS genauso
ein Fremdwort wie Weiterentwicklung.
Als Schmankerl gibt es noch eine ACCEPT-Coverversion.
"Run If You Can" vom "Breaker" Album,
klingt wirklich völlig wie eine FROZEN TEARS-Eigenkomposition.
Bei aller Liebe, war „Metal Hurricane“ aus
dem Jahre 2004 trotzdem noch einen Trick packender.
Aber den halben Punkt mehr, denn der Vorgänger
erhaschte, wäre Erbsenzählerei.
Vielleicht sollte man sich einmal die vier freien Streams
auf http://www.myspace.com/frozentearsitaly anhören
und man weiß, wovon ich rede.

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